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MRgFUS-Zentrum Bottrop eröffnet

Marienhospital Bottrop bietet nicht-invasive Therapie von Uterusmyomen und Palliativbehandlung von Knochenmetastasen an

Ab sofort steht die MRT gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie (MRgFUS) auch in Bottrop zur Verfügung: Am 29. Juni 2009 wurde am Marienhospital in Bottrop das vierte MRgFUS-Zentrum in Deutschland offiziell eröffnet.

Schwerpunkt des Zentrums, das von der Radiologischen Praxis BORAD in enger Kooperation mit der Gynäkologie am Marienhospital betrieben wird, ist die nicht-invasive Behandlung von Uterusmyomen. Darüber hinaus wird dort erstmalig in Deutschland die Palliativbehandlung von Knochenmetastasen angeboten. Als erstes Zentrum in Europa verfügt die Einrichtung in Bottrop über einen neuen, flexiblen High Density MRgFUS-Transducer, der die Behandlung von Knochenmetastasen wesentlich vereinfacht.

Das Zentrum wird außerdem an klinischen Studien der Firma InSightec teilnehmen. Im Rahmen einer speziellen Kinderwunschstudie soll gezeigt werden, daß MRgFUS die Fertilität bei Myompatientinnen wiederherstellen kann. Weitere Studienthemen sind die Behandlung des Mammakarzinoms mit MRgFUS sowie die Palliativbehandlung von Knochenmetastasen.

Eröffnung des MRgFUS Zentrums am Marienhospital in Bottrop, 27. Juni 2009

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung fand ein Workshop für Ärzte statt, bei dem zunächst Dr. med. Hans-Christian Kolberg, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital, das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten für Uterusmyome sowie die Indikationen für eine nicht-invasive Behandlung mit MRgFUS zusammenfasste. Danach stellte Dr. med. György Lövey, Facharzt für Strahlentherapie der Radiologischen Praxis BORAD und behandelnder Radiologe am MRgFUS, die technischen Grundlagen und den Behandlungsablauf des Verfahrens vor. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Vortrag von Dr. Jaron Rabinovici vom Sheba Medical Center in Tel Aviv, der als Gynäkologe zu den ersten Anwendern des MRgFUS gehört. Er stellte die weltweiten Erfahrungen und die aktuelle Studienlage vor. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das System zu besichtigen - die Technik wurde eindrucksvoll anhand eines Phantoms demonstriert.

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Kostenübernahmeregelung für Myombehandlunge mit Debeka
Kooperation mit der größten, deutschen, privaten Krankenversicherung

Kostenübernahme durch Krankenkassen: Erste Hürden sind überwunden

Das MRgFUS-Zentrum in Bottrop hat als zweites Zentrum eine definitive Kostenübernahmeregelung (im Rahmen der abgeschlossenen Versicherungstarife) für Myombehandlungen durch MRgFUS mit der größten deutschen privaten Krankenversicherung - der DEBEKA - erhalten.

"Das sind gute Nachrichten für die betroffenen Patientinnen", freut sich Dr. Claudia Stehle, Produktspezialistin für MRgFUS bei GE Healthcare. "Wir erwarten, dass die anderen Privatkassen dem Beispiel der DEBEKA folgen werden."

Darüber hinaus werden Gespräche mit verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen geführt. Mittlerweile beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass das schonende MRgFUS-Therapieverfahren auch auf der Kostenseite Vorteile gegenüber konventionellen Behandlungsmethoden bringt, da bei MRgFUS kostspielige Krankenhausaufenthalte entfallen und zudem die Komplikationsraten sehr gering sind. Die Entscheidung der DEBEKA ist deshalb auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Kosteneffizienz.