Therapiene für Uterusmyome, Knochentumore, Brusttumore

Knochenmetastasen

Behandlung mit magnetresonanzgesteuertem fokussiertem Ultraschall

Knochenmetastasen

Abbildung - Behandlung Knochenmetastasen
Behandlung mit magnetresonanzgesteuertem fokussiertem Ultraschall

Schmerzlinderung bei Knochenmetastasen oder bei anderen schmerzhaften Knochentumoren (osteoid Osteoma):

Ein Krebsgeschwür tritt gewöhnlicherweise an einer bestimmten Stelle des Körpers auf. Die Erkrankung wird dann von dieser Stelle des Körpers, wo er zuerst auftrat (und die deshalb als "Primärstelle" bezeichnet wird) benannt, z.B. Prostata oder Bruskrebs. Im Verlauf der Krankheit können Krebszellen durch den Blutkreislauf in das Knochenmark ausbreiten. Knochenmetastasen können überall im Körper auftreten, finden sich jedoch meistens in Knochen nahe des Körpermittelpunkts, wie zum Beispiel im Rückgrat, dem Becken (Hüfte), den Rippen oder den körpernahen Teilen der Gliedmassen, z. B. Im Oberschenkel. Wenn diese Tochtergeschwülste dann in den Knochenmark wachsen können auch die festere, äussere Bereiche des Knochens erreichen. Auf der Oberfläche des Knochens liegt die durch Schmerzrezeptoren sehr gut versorgte Knochenhaut. Durch die Zerstörung in den äusseren Knochenschichten können dann Knochenmetastasen extrem starke Schmerzen verursachen. Schmerzen sind das häufigste Symptom bei Knochenmetastasen. Mehr als 70 % aller Patienten mit Knochenmetastasen leiden unter beträchtlichen Schmerzen.

Die derzeitigen Behandlungsverfahren umfassen systematische Therapien wie Analgetika, Chemotherapien, Hormontherapien, Bisphosphonate und lokale Kontrollen wie Bestrahlungstherapien und operative Stabilisierungen der betroffenen Stellen. Die äußere Bestrahlung ist derzeit das Standardverfahren bei klinisch aktiven Knochenmetastasen. 20% bis 30 % aller Patienten verspüren jedoch infolge der Bestrahlung überhaupt keine Schmerzlinderung, und weitere 27 % erfahren eine teilweise Linderung oder wiederkehrende Schmerzen und kommen somit aufgrund der akkumulierten Dosierungen aus früheren Behandlungen möglicherweise nicht mehr für weitere Bestrahlungstherapien in Frage. Hier könnte die Behadnlung mit MRgFUS die Mögichkeit, die Schmerzen effektiv zu bekämpfen.

Der fokussierte Ultraschall zerstört die äußere Knochenmembran, in der die schmerzempfindlichen Nerven eingebettet sind. Die fokussierten Ultraschallwellen werden auf eine kleine Fläche auf dem schmerzenden Knochen fokussiert. Dies bewirkt einen Temperaturanstieg auf der Oberfläche des Knochens und eine Zerstörung des angrenzenden Nervengewebes. In den meisten Fällen werden auch die darunter liegenden Metastasen überwärmt. Dadurch kann in vielen Fällen auch eine Reduktion der Tumormasse und ein Wiedereinbau von normalen Knochenmineralien erreicht werden.

Inwieweit die darunterliegende Metastasen auch zerstört werden, kann man vor der behadnlung nicht mit letzter Sicherheit sagen. Es sind aber bei der bisherigen Behandlungen öfter zur Rekalzifierung (erneute Kalkeinbau im Bereich der Metastasen) gekommen. Die derzeitige Datenlage erlaubt aber noch nicht, die Metastasen als solches zu behandeln.

Als erstes Zentrum in Deutschland, können wir seit 2010 unseren Patienten die Behandlung von Knochenmetastasen mit kernspingesteuertem, hochfokussierten Ultraschall anbieten. Die Behandlung erfolgt stationär im Marienhospital Bottrop (Verweildauer ca. 4 Tage). und wird unter Rückenmarknarkose durchgeführt. Zur Beurteilung ob die Metastasen für diese Behandlungsmethode geeignet sind, benötigen wir aktuelle CT-Aufnahmen. Diese können an unserer Zentrum als DICOM Dateien auf CD geschickt werden. Für Informationen hierzu melden Sie sich bitte unter unserer Patientenhotline: 02041-1840567

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Weiter Informationen finden Sie auch unter:

www.knochen-schmerzlinderung.de

Patientenkoordination:

Telefon: 02041-1840-567 oder

E-Mail: info@fus-bottrop.de