Therapiene für Uterusmyome, Knochentumore, Brusttumore

Knochenmetastasen

Behandlung mit magnetresonanzgesteuertem fokussiertem Ultraschall

Ein erster Erfahrungsbericht

Portrait Frau S. - Behandlung mit magnetresonanzgesteuertem fokussiertem Ultraschall

Frau S.

  • 52 Jahre alt, erkrankt an Mamma-CA (1998),
  • seit 2005 multiple Knochenmetastasen,
  • 2006 Bestrahlung der Schädelkalotte,
  • später mehrfach Bestrahlung der Metastasen mit Samarium 153 zur Schmerzlinderung,
  • 2010 Bestrahlung der Wirbelsäulenmetastasen,
  • 2010 erfolgreicher MRgFUS der Beckenmetastasen zur Schmerzlinderung und Reduzierung der Tumormasse

Nach Abschluss der Therapie schreibt uns Frau S.:

„Hallo,

als 1. Patientin, die hier im Marienhospital in Bottrop mit der Diagnose „Knochenmetastasen“ mit MRgFUS behandelt wurde, möchte ich Ihnen gerne von meinen Erfahrungen berichten.

Seit mehreren Jahren leide ich unter multiplen Knochenmetastasen, die im Rahmen der konventionellen Medizin auch gut behandelt werden. Trotzdem war ich immer auf der Suche nach einer Möglichkeit - ohne weitere massive Eingriffe, die den Organismus belasten – die Tumorlast zu senken.

Vor einiger Zeit las ich von der Studie, die hier im Marienhospital zur Behandlung von Knochenschmerzen/Knochenmetastasen durchgeführt wird. Sehr schnell wurde mein Anliegen geprüft und ein Behandlungstermin festgesetzt.

Nach einer umfassenden Aufklärung erfolgte eine mehrstündige Behandlung, die ich allerdings „verschlief“. Bevor ich – am gleichen Tag – den Heimweg antrat, erklärte mir der behandelnde Arzt, dass das Behandlungsziel, die Zerstörung der Metastasen durch Hitze – gut und besser als erwartet erreicht sei.

Im Ergebnis bleibt festzustellen, dass ich mit dieser Behandlungsart MRgFUS nach 2 Tagen (1. Tag= Behandlung, 2. Tag= leichte Beschwerden) meine schmerzhaften Beschwerden und auch einige Metastasen los war ohne einen invasiven Eingriff, der mich sicherlich für mehrere Tage oder auch Wochen in meiner Lebensqualität sehr eingeschränkt hätte.

Für alle Patienten, die die Eingangsvoraussetzungen für diese Studie mitbringen, ist die Behandlung mit MRgFUS aus meiner Sicht eine in jedem Fall zu überlegende Alternative/Ergänzung zur konventionellen Behandlung. Vor allem, wenn man sich wie hier bei einem professionellen Team in guten Händen befindet.“