Therapiene für Uterusmyome, Knochentumore, Brusttumore

Uterusmyome

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Behandlungsalternativen

Hysterektomie

Was ist das?

Chirurgische Entfernung der Gebärmutter über einen Bauchschnitt oder die Scheide. Dies bedeutet ca. 1 Woche Krankenhausaufenthalt mit anschließender Erholungsphase.

Vorteile:

Myome treten nie wieder auf, weil die Gebärmutter entfernt wurde.

Nachteile:

Die Gebärmutter wird entfernt, die Scheide ist meist etwas verkürzt. Diese könnte Auswirkungen z.b. Auf das Harnkontinenz oder auf das Sexualleben haben. Der Erholungszeitraum liegt zwischen 4 und 6 Wochen. Es können operationsbedingte Komplikationen auftreten. Die Patientin kann keine Kinder mehr bekommen.

Abdominale Myomektomie

Was ist das?

Entfernung eines oder mehrer Myome durch einen operativen Eingriff über einen Bauchschnitt.

Vorteile:

Die Gebärmutter bleibt erhalten und somit die Möglichkeit, schwanger zu werden.

Nachteile:

Die mit Myomen einhergehenden Symptome können wieder auftreten, falls neue Myome entstehen. Der Erholungszeitraum liegt zwischen 2 und 4 Wochen. Es können operationsbedingte Komplikationen auftreten. Eine spätere Geburt kann evtl. nur über Kaiserschnitt erfolgen.

Laparaskopische oder hysteroskopische Myomektomie

Was ist das?

Entfernung eines oder mehrerer Myome mittels Bauch- oder Gebärmutterspiegelung

Vorteile:

Deutlich weniger invasiv als die offene abdominale Myomentfernung. Die Myome können über kleine Spezialinstrumente, die im Bauch eingeführt werden, oder durch den Gebärmutterhals oder die Vagina entfernt werden.

Nachteile:

Diese Methode ist nicht geeignet für sehr große oder tief sitzende Myome. Der Erholungszeitraum liegt zwischen 1 und 4 Wochen. Es können operationsbedingte Komplikationen auftreten. Eine spätere Geburt kann evtl. nur durch Kaiserschnitt erfolgen.

Hormontherapie

Was ist das?

Behandlung mit sog. GnRH Analoga. Dies führt zu einer Schrumpfung der Myome.

Vorteile:

Nicht-chrirurgische Methode zur Behandlung von Myomen.

Nachteile:

Die Anwendung dieser Methode ist auf 6 bis 12 Monate beschränkt. Verursacht Menopause-ähnliche Symptome. Nach Beendigung der Behandlung kommt es zum Wiederauftreten der Symptome.

Myomembolisation

Was ist das?

Bei der Myomembolisation wird den Myomen die Blutzufuhr entzogen. Mittels Katheter werden Plastikpartikelchen in die Gebärmutterarterie injiziert. Dadurch wird die Blutzufuhr zu den Myomen blockiert und sie schrumpfen.

Vorteile:

Sehr wenig invasiv, nur 2-3 Tage Krankenhausaufenthalt nötig. Die Gebärmutter bleibt vollständig erhalten.

Nachteile:

Seltene Riskien sind: Entzündungen, Blutungen oder Embolisation anderer Bereiche der Gebärmutter. Während der ersten 2 Tage nach einer Myomembolisation treten oft starke Scherzen auf. Die Behandlung erfolgt unter Röntgen-Durchleuchtung, d.h. es wird eine nicht unerhebliche Dosis ionisierender Strahlen im Becken absorbiert. Die Embolisation wirkt auch auf das Myometrium aus, d.h. Bei späteren Schwangerschaften ist die Blutversorgung der Gebärmutter oder der Plazenta vermindert. Aus diesen Gründen wird beim Kinderwunsch diese Methode eher als ungeeignet gesehen.

Kontrolliertes Abwarten

Was ist das?

Keine Behandlung, nur Beobachtung. Zumeist Wachstum der Myome und Zunahme der Beschwerden.

Vorteile:

Nach der Wechslejahre wachsen die Myome in der Regel nicht mehr, falls die Beschwerdeniveau allgemein niedrig bleibt, brauchen symptomarme Myome nicht zwingend eine behadnlung.

Nachteile:

Die Myome können weiter wachsen, wobei sich dann auch die Symptome verstärken können. Haben Myome eine gewisse Größe, ist die Behandlung mit minimal invasiven Methoden oft nicht mehr möglich.

MRT-gesteuerter, hochfokussierter Ultraschall (MRgFUS)

Was ist das?

Non-invasive Behandlung zur Schrumpfung der Myome in der Gebärmutter. Ultraschallwellen werden gebündelt und das Myom im Inneren des Köpers Punkt für Punkt mit Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad Celsius erhitzt. Die Temperaturentwicklung im Gewebe wird über den Kernspintomographen in Echtzeit überwacht. Das erhitzte Gewebe wird in den nächsten 6-12 Monaten vom Körper teilweise abgebaut bzw. aktives Myomgewebe wird durch inaktives Bindegewebe ersetzt. Der Uterus bleibt vollständig erhalten. Die Patientin kann wieder schwanger werden. Die MRgFUS Behandlung ist nicht mit der Verwendung von ionisierenden Strahlen verbunden und hat deswegen keinen negativen Einfluss auf spätere Schwangerschaften. Ebenso bleibt die Versorgung des Myometriums vollständig erhalten. Es entstehen keine Narben im Muskelschicht, das Kind kann auf dem natürlichen Wege zu Welt kommen.

Vorteile:

Erfordert keinen Krankenhausaufenthalt. Die Patientin kann am nächsten Tag wieder in den normalen Alltag zurückkehren. Keine Operation, keine Vollnarkose. Der Uterus bleibt vollständig erhalten. Die Patientin kann wieder schwanger werden. Die MRgFUS Behandlung ist nicht mit der Verwendung von ionisierenden Strahlen verbunden und hat deswegen keinen negativen Einfluss auf spätere Schwangerschaften. Ebenso bleibt die Versorgung des Myometriums vollständig erhalten. Es entstehen keine Narben im Muskelschicht, das Kind kann auf dem natürlichen Wege zu Welt kommen.

Nachteile:

Wie bei jeder organerhaltenden Therapie können in den nicht behandelten Teilen der Gebärmutter neue Myome entstehen oder unbehandelte Teile eines Myoms wieder wachsen.